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... aber ein bisschen brauche ich das dringend

Medientagebuch kleinDas Medientagebuch der 2A

Um sich nicht nur theoretisch mit dem Thema „Medien“ auseinanderzusetzen, startete die Klasse 2A letzte Woche im Deutschunterricht ein Medientagebuch, in dem jede Schülerin/jeder Schüler 7 Tage lang den eigenen Medienkonsum minutiös aufschreiben sollte.

Im Anschluss daran gab es eine Plenums-und Kleingruppendiskussion auf Teams, um über die Ergebnisse zu sprechen. Dass der Medienkonsum teilweise sehr ähnlich ist, was die Art des Mediums betrifft, konnte die 2A genauso feststellen wie Unterschiede in der Dauer der Nutzung. Es war auf jeden Fall ein spannendes Projekt, das allen viel mehr Einblick in das eigene Nutzerverhalten gegeben hat und aus dem neue Vorsätze entstanden sind. Unten gibt es noch ein paar Auszüge aus den Schüler*innen-Reflexionen, die den Abschluss des Projekts bildeten. (Lisa Mauersberg, 18. Jänner 2021)  

Ich habe auch schon mal einen Test gemacht den ganzen Tag kein Handy zu haben. Da ist mir erst aufgefallen, wie oft ich es eigentlich verwende.

Ich nütze die Medien im Distance Learning mehr, weil man fast immer daheim ist und es zu verlockend ist, auf das Handy zu schauen.

Ich finde, dass ich weniger auf Teams sein sollte, aber das geht nicht wegen den Videokonferenzen.

Meine Eltern denken, ich schaue zu viel fernsehen und spiele zu viel am Handy. Ich finde das auch, aber ein bisschen brauche ich das dringend.

Dass ich mehr Medien benutze ist gut, denn ich lerne viel dazu z.B. für Englisch. Ich kenne die halben Wörter aus Videos.

Ich finde es einfach besser das Handy wegzulegen, um ein Buch zu lesen oder die HÜ zu machen. Ich lese jetzt auch häufiger.

Es kommt immer darauf an, welcher Tag und wie das Wetter ist. Zum Beispiel war ich die letzten vier Tage den ganzen Nachmittag im Schnee, da habe ich weniger Medien benützt.

Über meinen Medienkonsum konnte ich erfahren, wie viel Zeit ich für die Medien verbrauche und wieviel Zeit ich mit meiner Familie verbringe.

Ich werde mir für die Zukunft vornehmen, meinen Konsum nicht unbedingt zu reduzieren, sondern ein besseres Zeitgefühl für ihn zu entwickeln.

Ich habe gelernt, dass ich weniger am Handy sein sollte und dass die Stunden, die ich mit Teams verbringe zu viele sind, da der viele Konsum bei mir auch zu starken Kopfschmerzen führt.

Ich finde es schlimm, dass ich in der Woche 29h in Teams bin, denn das ist mehr als ein Tag!!!

Ich werde versuchen meine Mama nicht mehr anzuflehen, dass ich länger Videospiele spielen möchte.

Im Homeschooling bin ich viel mehr am Handy, weil die Videokonferenzen manchmal so langweilig sind und man sich so halt einfach beschäftigen will.

Ich habe gelernt, dass ich einfach viel zu viel Schrott schaue, weil mir langweilig ist.

  • Medientagebuch_01

Klick aufs Bild! (Bilder: Lisa Mauersberg)