Himalayan sacred arts for peace tour

himalayan sacred arts kleinGeschichten aus Ngari

Am 30.06.2017 gastierte die Himalayan sacred arts for peace tour bei uns im BRG in der Au und brachte tibetische Atmosphäre in die Schule.
Geshe Norbu und die tibetischen Schauspieler spielten Geschichten aus Ngari, einer Region in Westtibet, wo die Menschen auf über 5000 m Seehöhe leben.

Wie sehr die Kultur und die Spiritualität die Verbundenheit der Menschen zur Natur und den Lebewesen dieses einzigartigen Landes widerspiegelt, kam in Form von Geschichten aus dieser Region zum Ausdruck. Mehr als 300 SchülerInnen tauchten im verdunkelten Turnsaal ein in das Leben der Menschen am Dach der Welt, wo Langhaarrinder, sogenannte Yaks, angepasst an das raue Leben im tibetischen Hochland, den nomadischen Stämmen als Lebensgrundlage dienen. Die Geschichten handelten von den mythologischen Yetis, die sich während der Aufführung unter die Jugendlichen mischten und fliegenden Yogis, welche die Fähigkeiten erlangten, die Elemente, kraft ihrer geistigen Einsichten, zu beherrschen und für die Nachwelt Fußabdrücke in Felsen hinterließen.
Über Gesänge, Tänze, Gebete und Erzählungen in Bild und Wort vermittelten die Schauspieler einen wahrlich magischen Eindruck einer Kultur, die seit über 50 Jahren, bedroht von einer Politik der Ausbeutung und Unterdrückung Chinas, um ihr Überleben kämpft. Die Methoden ihrer Bemühungen sind Weisheit und Mitgefühl und so wurde die Aufführung in unserer Schule in positiver Absicht ausdrücklich dem Wohle aller Lebewesen gewidmet. Emaho! (Paul Jüttner, 3. Juli 2017)

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